Projekt Jumperfloss, ein Projekt aus dem Hause HAZEL.

Es wird bunt, es wird romantisch, humorvoll und voller Gefühle.


Ihr wolltet immer schon bei der Arbeit an einem Buch dabei sein, mitentscheiden, von Anfang an lenken können, wohin die Geschichte geht? Charaktere mitentwickeln, den Titel aussuchen und vieles mehr? Dann ist #ProjektJumperfloss genau das richtige für euch.

Exklusiv auf Patreon werden wir gemeinsam mit euch diese Geschichte schreiben. Für 3 € hüpft ihr in den Ring der Kreativen und von da an dürft ihr Folgendes erwarten:

- monatlich ein Kapitel mit Entscheidungsmöglichkeiten
- Abstimmungen zu Charakterentwicklungen
- Designs und Skizzen der entwickelten Charaktere
- ihr wollt noch tiefer in die Story gehen und einen eigenen Charakter mitbringen? Auch das wird immer wieder möglich sein.

Es wird bunt

Die Wolke, einem feinem Nebel gleich, glitt von seiner Hand in Richtung der Wand und hinterließ dort helle, eisblaue Farbpigmente. Das Rauschen der vorbeifahrenden Autos ließ das Blut in seinen Adern schneller fließen und sein Herz schlug im Gleichklang zu dem Beat seines Lieblingssongs.
Die Scheinwerfer erreichten nur die ersten paar Meter der Wand, die Gruppe selbst war weit genug in die Schatten gerückt und blieb verborgen. Die langen und kurzen Haare, ihre Brillen und Perücken hatten sie unter den weiten Kapuzen versteckt. Nur eine Schar von schwarz gekleideten Jugendlichen, eingehüllt in den feinen Nebel der Farben, blieb übrig.
Sie alle standen mit den Gesichtern zur Wand, als hätten sie sich abgesprochen und die Buchstaben auf den dunklen Hoodies ergaben, selbst in der Dunkelheit gut zu erkennen, die Worte
D'Feenix

Coming soon ...

Das war er nun, der erste Teaser zu unserem Projekt #jumperfloss dass ihr auf Patreon unterstützen und lesen könnt. Meine bessere Hälfte und ich werden dort jeden Monat ein Kapitel hochladen und ihr könnt die Story mitentwickeln.

Nur so viel: es wird bunt, es wird queer, es wird lustig, es wird romantisch. Also in eine ganz andere Richtung. Bist du mit an Board?

Einblicke

Kapitel 1:

Als sich meine Finger um die Dose schlossen und ich das altbekannte Gewicht in meinen Händen spürte, kehrte Ruhe in meinen Körper.

Endlich konnte ich wieder atmen. Ich schloss die Augen, spürte nur die Dose, dann konnte ich beginnen. Immer mal wieder wechselte ich Farben und Caps, während ich Farbschicht um Farbschicht auf die Wand auftrug. Bunter Nebel umfing mich, umhüllte mich wie ein schützender Mantel, der die Trauer, den Zorn, die Enttäuschung nicht an mich heranließ. Adrenalin durchpumpte mich stattdessen. Was einst grau war, strahlte nun grün vor mir. Erst als ich den Kopf hob, wurde mir klar, was ich da eigentlich an die Wand sprayte.
Es war mein Tattoo, dass ich auf dem Rücken trug. Ein Haifisch, in der Mitte nur noch ein Skelett, der dabei war einen anderen Fisch zu essen. Die Farben waren dieselben, wie jene meines uralten Stofftieres: Grüner Rücken und gelber Bauch. 
...


Die Bullen! Schoss es mir in Sekundenschnelle durch den Kopf und das Herz drohte mir aus der Brust zu springen. Ich musste hier weg, schnell. Wild zuckten meine Augen von links nach rechts und suchten den nächstbesten Fluchtweg. Da stand ein Wagen, drei Männer zeichneten sich im grellen Scheinwerferlicht ab. Andere Seite. Fuck, noch ein Auto.
Die Wand? Aussichtslos. Zu hoch, zu glatt. Und außerdem. Ein Schauder lief mir den Rücken herunter, als eine weitere Erkenntnis mich bis ins Mark erschütterte. Die hatten bestimmt Waffen.
Ach was! Die nutzen die doch nicht. Wer konnte das schon so genau sagen?  Ich wollte es lieber nicht riskieren.
„Hände hoch!“, schrie einer der Männer, die schnell näherkamen.
Ich biss mir auf die Lippen. Mist! Verdammte Kacke! So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Mit dem Herzen in der Hose hob ich langsam die Hände, weglaufen war zwecklos. Ich erinnerte mich noch zu gut an den letzten Versuch. Der endete mit unzählbar vielen blauen Flecken und mit meinem Gesicht auf der Motorhaube eines silbernen Mercedes Kombi.
Die Dose noch in der Hand, die Maske vor dem Gesicht würden sie mir meine Ausreden ohnehin nicht abkaufen.
„Was wird das hier?“, verlangte der Typ von vorher zu wissen. Gut einen Kopf größer als ich, breite Schultern, selbstgefälliges Grinsen. Mist! Das war der Kerl vom Revier, der mir vor zwei Wochen gesagt hatte, er würde schon noch einen Grund finden mich dranzukriegen.
„Ein bisschen dekorieren?“ 

...

Kapitel 2:

Den Punkt musste ich ihm lassen. Erste Schultage waren eine Farce. Ein beinahe schon freundliches Lachen verließ meine Kehle und ich zeigte lässig in seine Richtung.
„Wahre Worte. Erste Schultage sind scheiße.“
„Er hat Linda beleidigt!“, spielte sich Mr. Bodybuilder allerdings weiter auf und entlockte dem anderen somit ein Seufzen.
„Komm schon, nur weil er die Empathie einer Erbse hat, musst du dich nicht gleich prügeln.“
Ich zog eine Augenbraue hoch. Empathie einer Erbse? War das sein Ernst? Da sich der Schrank allerdings davon umstimmen ließ mich Bekanntschaft mit seiner Faust machen zu lassen, sagte ich nichts weiter, sondern biss herzhaft in mein Croissant hinein. 
...



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